Warum ist Kalibration
von HF-Kontaktstiften
so wichtig?


WHITEPAPER

Bei der Kalibration von Hochfrequenz-Kontaktstiften gibt es diverse Herausforderungen, die eine Kalibration anspruchsvoll gestalten. Das Ziel ist es, praktisch fehlerfreie Hochfrequenz-Tests zu gewährleisten und dabei die Einfachheit, Geschwindigkeit und Kosten des Testens zu optimieren.

Dies wird immer wichtiger, wenn beispielweise durch die Einführung von 5G mit höheren Frequenzen gearbeitet und getestet wird. Anhand dieser Anforderungen müssen INGUN-Kunden beim Auslegen des Testsystems entscheiden, welche Kalibrierungs- / Kompensationsmethode für ihre Anwendung am besten geeignet ist. Es stehen verschiedene Verfahren zur Auswahl, die eine große Bandbreite von Möglichkeiten über einfache Kalibrierungen bis zu sehr aufwändigen Kalibrierungen bereithalten. Je aufwändiger kalibriert wird, desto genauer ist auch das Ergebnis und somit auch das Messergebnis im Serientest. Aber nicht immer ist das komplizierteste und aufwändigste Kalibrationsverfahren nötig, oft reicht auch ein einfacheres Verfahren, um das Messergebnis zu optimieren und Fehler zu reduzieren.

Zusätzlich zu Fehlern, die aufgrund der nicht idealen Kalibriereigenschaften auftreten, kommt es beim Kalibrieren eines HF-Kontaktstiftes zu zwei weiteren Fehlern:

  1. Der Positionierungsfehler: Dieser tritt auf, wenn der HF-Kontaktstift nicht genau auf das Gegenstück ausgerichtet ist.
  2. Der Kalibrierungspfadfehler: Dieser tritt auf, wenn Erweiterungen hinzugefügt oder entfernt werden, nachdem die Kalibrierung bereits durchgeführt wurde.

Mit der passenden Kalibriermethode, abgestimmt auf die entsprechende Anwendung können Fehler insgesamt vermieden werden.