Pneumatische Prüfadapter von INGUN eignen sich besonders zur Kontaktierung von Elektronik-Baugruppen mit mittleren Stückzahlen (Serienprüfung) und hoher Variantenvielfalt. Die Prüfadapter sind als Wechselsatzsystem ausgelegt, werden an ein vorhandenes Testsystem angeschlossen und mit Austauschsätzen, die speziell für die zu prüfende Elektronik-Baugruppe ausgebaut sind, betrieben.

Sie verfügen über folgende Leistungsmerkmale:
  • Wechselsatzsystem
  • Hohe Kontaktkraft von bis zu 2.500 N
  • Erhöhter Bedienkomfort ohne nennenswerte Schließkräfte
  • Kraftsparende Öffnungsmechanik
  • Grundgerät einschließlich Verstärkungsleisten und umlaufenden Fingerschutz
  • Individuell bestückbare interne Schnittstelle
  • Austauschsätze verfügbar als Standard- und ESD-Ausführung, werkzeuglos rüstbar und ohne Nachjustage einsetzbar
  • Lebensdauer: 1.000.000 Lastwechsel (unter Laborbedingungen)

Prüfadapter wahlweise mit Zahnradantrieb oder Kurvenscheibe erhältlich

Standardmäßig sind alle Prüfadapter mit Sicherheitsschalter zur Abfrage des geschlossenen Niederhalters, Verstärkungsleisten und umlaufendem Fingerschutz ausgerüstet. Durch die Unterstützung mit Druckluft entsteht ein erhöhter Bedienkomfort ohne nennenswerte Schließkräfte bei hohen Kontaktkräften.

 
 

Pneumatische Prüfadapter von INGUN stehen in zwei Ausführungen zur Verfügung, der Serie PAZ mit Zahnradantrieb und der Serie PA mit Kurvenscheibe. Beide sind als Wechselsatz-Prüfadapter ausgeführt und werden mit einem Austauschsatz betrieben, der sich mit wenigen Handgriffen werkzeuglos und ohne Nachjustage rüsten lässt. Die Niederhalterplatte, die nur bei geöffnetem Niederhalter gelöst und ausgetauscht werden kann, wird mit vier Schnellverschlüssen gehalten.

Der parallele Kontakthub wird durch Zugabe von Druckluft auf einen pneumatisch betriebenen Hubzylinder erzeugt, der bei Prüfadaptern der Serie PAZ über die Schub-Zahnstange den Zahnradantrieb und bei Prüfadaptern der Serie PA über die Hubstange die Kurvenscheibe betätigt. Die Prüfadapter sind für Schutzkleinspannung (SELV) ausgelegt und entsprechen der Schutzklasse III. Sie verfügen jedoch über keine eigene Steuerung, sodass die Ansteuerung der Pneumatikventile vom Kunden auszuführen ist.