• Kontaktstifte von INGUN
    Vielfältig, präzise, zuverlässig


Kontaktstifte werden für die kontaktierende Prüfung von elektrischen und elektronischen Bauteilen und Baugruppen eingesetzt, zum Beispiel Leiterplatten, Kabelbäume und Steckverbinder. Alle gefederten Kontaktstifte messen elektrische Ströme und haben ein ähnliches Funktionsprinzip mit gefedertem Kolben und empfohlenem Arbeitshub. Alle Produkte aus dem Bereich Kontaktstifte sind auch über den Produktfinder verfügbar.

INGUN bietet Kunden eine weltweit unübertroffene Vielfalt an gefederten Kontaktstiften. Die einzelnen Baureihen unterscheiden sich vor allem hinsichtlich Material, Kopfform, Kopfdurchmesser, Federkraft und Einbauverhältnis. Unsere Kontaktstifte zeichnen sich durch die hohe Qualität der einzelnen Komponenten aus, verbunden mit Präzision und Langlebigkeit in der Anwendung. Als Partner für die Elektronikfertigung kombinieren wir Expertenwissen mit Umsetzungskompetenz und weltweiter Präsenz.


Die richtige Kopfform und das richtige Produkt finden

Abhängig von der elektronischen Baugruppe, den zu kontaktierenden Prüfpunkten und den zu messenden elektrischen Strömen stehen verschiedene Kontaktstift-Kopfformen zur Verfügung. Durch die Kombination der optimalen Variante mit der entsprechenden Federkraft lassen sich präzise, sichere und reproduzierbare Kontaktierungen erreichen. Zur Auswahl stehen zum Beispiel Kopfformen für Pads, Vias, Pins, Pfosten und Steckverbinder. Die passende Kopfform zu finden ist eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von Kontaktstiften.

Viele Kopfformen können für mehrere Anwendungen eingesetzt werden. Des Weiteren kann der Prüfpunkt nach seiner Größe und seinem Oberflächenzustand – oxidiert, sauber oder etwa verschmutzt durch Lötprozessrückstände – charakterisiert werden. Je nach Prüfling und Prüfbedingungen kann es notwendig sein, mehrere Kopfformen und Federkräfte zu testen, um die optimale Kombination – und damit den richtigen Kontaktstift – zu finden.

  • PADs
  • VIAs
  • PINs
  • Pfosten

Aufbau und Funktionsprinzip
von GKS


Gefederte Kontaktstifte (GKS) bestehen in der Regel aus drei Einzelteilen. Die Einzelteile müssen dabei mit einer Präzision gefertigt sein, wie sie auch von der Mikroelektronik z.B. bei Leiterplatten verlangt wird. Der Kolben mit der Tastzone in den verschiedenen Formen ist das von außen sichtbare Hauptelement.

Er muss für einen kleinen Übergangswiderstand zwischen Stift und Prüfling sorgen, um elektrische Ströme ohne Verfälschungen messen zu können. Als Kolbenwerkstoffe kommen Stahl und Berylliumkupfer (CuBe), jeweils gehärtet, für sehr passive Kopfformen auch Messing zum Einsatz.

  1. Stifthülse
  2. Feder
  3. Kolben
  4. Tastkopf mit spezieller Kopfform

Die Feder als aktives Bauteil sorgt für die erforderliche Kontaktkraft, und das auch nach einigen hunderttausend Kontaktierungen (Schaltspielen). Die in unseren Katalogen sowie im Produktfinder angegebenen Nennfederkräfte werden bei dem empfohlenen Arbeitshub erreicht und unterliegen geringfügigen Schwankungen – abhängig von Bauart, Fertigungstoleranzen und Einsatzbedingungen.

Die Stifthülse nimmt den Kolben und die Feder auf. Über sie fließt das elektrische Messsignal bzw. die Ströme zur Kontaktsteckhülse. Zur Verbesserung des Laufverhaltens verfügt die Stifthülse neben der Vergoldung über eine dünne organische Schutzschicht.

Die Kontaktsteckhülse (KS) dient der leichteren Austauschbarkeit von Kontaktstiften bei der Wartung von Prüfadaptern. Der Austausch kann damit schnell und ohne Verdrahtungsarbeiten durchgeführt werden. Ein fester Halt des Kontaktstifts wird durch die seitlichen Sickstellen erreicht. Dabei ist zu beachten, dass die Sickpunkte ihre optimale Funktion erst nach Einsetzen der Hülse in die Bohrung erlangen. Dies schließt eine Vormontage von GKS-Produkten aus.

  1. Wire-Wrap-Anschluss "47"
  2. Lötanschluss "23"
  3. Lötanschluss "30"
  4. Stecker- und Lötanschluss "35"
  5. Vorkonfektioniert "V"
  6. Halteprofil zum Sichern der KS in der Bohrung
  7. Haltesicken zum Sichern des GKS in der KS
  8. Vorkonfektioniert mit wrapfähigem Massivdraht oder Litze
  9. Wire-Wrap-Pfosten
  10. Offene Hülse und Querbohrung
  11. Lötmulde, angequetscht oder gefräst
  12. Offenes Hülsenende oder Lötbohrung